Bewerbungsphase für den Spielstätten-Programmpreis APPLAUS startet am 29. Mai / Verdopplung der Preisgelder auf 1,85 Millionen

Am Montag, 29. Mai 2017 startet die Bewerbungsphase für die „Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten APPLAUS“. Die Bundeskonferenz Jazz ruft alle Spielstätten und Programmreihen auf, sich zu bewerben. Die Preisgelder werden für die fünfte Ausgabe um 950.000 Euro erhöht und damit mehr als verdoppelt. Mit einem Gesamt-Preisgeld von 1,85 Millionen Euro ist APPLAUS damit der höchstdotierte Bundesmusikpreis.

„Dank der Verdopplung der Preisgelder können endlich noch mehr förderungswürdige Spielstätten und Programmreihen für ihre Arbeit ausgezeichnet werden. Damit trägt die Bundeskulturpolitik der großen Vielfalt und hohen Qualität der Veranstalterszene in Deutschland Rechnung. Alle aktiven Programmmacher sollten gerade in diesem Jahr die Chance nutzen und sich bis zum Antragsschluss am 30. Juni bewerben“, so Melanie Rossmann, Sprecherin der Bundeskonferenz Jazz.

Bewerben können sich Clubbetreiber und Veranstalter aus allen Genres der Popularmusik, neben Jazz unter anderem auch elektronische Musik, experimentelle Popmusik, Rock oder HipHop. Bewerbungen sind ab Montag, dem 29. Mai 2017 ausschließlich über die Webseite der Initiative Musik möglich. Antragsberechtigt sind Clubbetreiber mit Konzerträumen mit einer Besucherkapazität von bis zu 1.000 Gästen sowie Veranstalter von Konzertreihen. Die Auszeichnungen und Prämien gliedern sich in drei Kategorien in denen Preisgelder in Höhe von 40.000 Euro (Kategorie 1), 20.000 Euro (Kategorie 2) bzw. 7.500 Euro (Kategorie 3) vergeben werden.  In jeder Kategorie wird aus den Preisträgern je ein Hauptpreisträger als „Spielstätte des Jahres“ bzw. „Programm des Jahres“ gekürt. Die Preisverleihung findet am 25. Oktober 2017 statt.

Neu ist die Einrichtung einer zusätzlichen und Kategorie-übergreifenden Auszeichnung für das beste „Audience Development“ und „Artist Development“ Programm. Prämiert werden hier Spielstätten und Programmreihen, die sich mit kreativen Maßnahmen um neues Publikum bemühen und damit den Einzugsbereich ihrer Programme nachhaltig vergrößern („Audience Development) bzw. durch ihre Aktivitäten direkt zur Förderung der lokalen und nationalen Musikerszene beitragen („Artist Development“). Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 7.500 Euro dotiert.

Weitere Informationen zum  APPLAUS Antragsverfahren.

Der APPLAUS wird organisiert durch die Initiative Musik im Benehmen mit der Bundeskonferenz Jazz und der LiveKomm. Die ursprüngliche Idee für den Spielstättenprogrammpreis wurde 2003 von der Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) entwickelt. Die BK Jazz setzte sich seitdem in ungezählten Sitzungen und Gesprächen auf bundespolitischer Ebene für diesen Preis ein und konnte letztendlich gemeinsam mit der Initiative Musik erreichen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im November 2012 erstmals 1 Million Euro für dessen Realisierung freigab. Im fünften Jahr seines Bestehens steigen die Preisgelder in 2017 nun auf 1,85 Millionen Euro.

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