Mehr Jazzförderung nach der Wahl | Union, SPD, FDP, Linke und Grüne beantworten Wahlprüfsteine der BKJazz

Bonn, 10. August 2009 | Die Bundeskonferenz Jazz (BKJazz) hat im Vorfeld der Bundestagswahl alle im Bundestag vertretenen Parteien nach Ihren Vorstellungen zur Förderung von Jazz und Improvisierter Musik befragt. Die Antworten sind seit heute auf der Webseite www.bkjazz.de abrufbar. In ihren Antworten nahmen Union, SPD, FDP, Linke und Grüne Stellung zur generellen Bedeutung von Jazz und Improvisierter Musik und formulierten ihre Vorhaben für die nächste Legislaturperiode. Sprecher der Bundeskonferenz Jazz Peter Schulze sagte dazu „Es freut uns, dass alle Parteien Jazz als eine besonders wichtige Kunstform anerkennen und sie in Zukunft noch stärker unterstützen wollen.“

Trotz einiger Gemeinsamkeiten offenbaren die Antworten erhebliche Unterschiede in der Sicht auf Jazz als Kunstform und seine Unterstützung durch die öffentliche Hand. In ihren Fragen legte die BKJazz einen Schwerpunkt auf die Förderung von Spielstätten. An diesem Punkt sprechen sich alle Parteien für Verbesserungen aus. „Jazz-Spielstätten sind so wichtig wie Opernhäuser oder Theater. Ich hoffe sehr, dass die Parteien ihre Förderversprechen nach der Wahl schnell und mit großen Schritten einlösen“, kommentierte Saxophonist und Komponist Klaus Doldinger. Auch Till Brönner freut sich über die Wahlprüfsteine: „Es ist prima, dass Jazz in Deutschland endlich auch von Politik ernst genommen wird“, so der Trompeter.

Neben den Antworten im Volltext stellt die BKJazz auf ihrer Seite www.bkjazz.de auch eine kommentierende Auswertung der Antworten zur Verfügung.

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